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Ich bin 25 Jahre jünger als mein Oldtimertraktor mit
Jahrgang 1950. Mein Daheim ist in Benken/SG. Dort
besuchte ich auch die Schule, damit ich den Altersunterschied zwischen mir
und dem Oldtimer errechnen
kann. Als ich zu alt wurde für die Dorfschule, erlernte ich den Beruf des
Landmaschinenmechanikers. Nach
3 Jahren Berufserfahrung absolvierte ich eine Zweitausbildung als Landwirt.
Danach arbeitete ich als
Betriebsmechaniker in einem Industriebetrieb, übernahm aber im Jahre 2000
den elterlichen
Landwirtschaftsbetrieb. Nebenbei engagierte ich mich weiterhin als
Betriebsmechaniker.
Seit 2002 restauriere ich nebst der
Arbeit im Landwirtschaftsbetrieb Oldtimer im Auftrag. So weit zum
ersten
Viertel meines Lebens, wobei übrigens ausser der Arbeit auch dem Ausgang
Beachtung geschenkt
wurde...
Die ersten Fahrkünste wurden mir auf einem Mc Cormick 432 beigebracht. Auch ein IHC 633 war dazumal
auf unserem
Betrieb anzutreffen. Die Lehre als Landmaschinenmechaniker absolvierte ich
in einer IHC /
CASE Werkstatt. Demzufolge ist sicher allen klar,
welche Oldtimer ich besitze. Da ist mal der Mc Cormick
432 (hat heute noch
Pensionseinsätze) einen Farmall Cup mit Original-Pflug, sowie einen Farmall
FCD mit
Original-Pflug, den ich gerade komplett restauriert habe.
Aber ich möchte hier auch klar sagen,
dass nicht die Marke das Wichtigste ist an der ganzen Szene,
sondern
die Technik und das Alter. An vielen Oldtimern sieht man die
technische
Raffinessen und merkt, dass der Erbauer des Fahrzeuges
"etwas studiert" hat.
Auch das ist wichtig, dass man unter den
Oldtimer-Kollegen das gemeinsame
Interesse pflegt und sich
mit Ersatzteilen und Informationen aushilft.
Ich bin nun der zweite Präsident beim
OldtimerClub Linth seit drei
Jahren und wurde noch nicht abgewählt.
Demzufolge werde ich
noch eine gewisse Zeit des Amtes walten, aber eines ist
sicher, mein
Oldtimer werde ich nie einholen, auch wenn man die Nächte beim
Restaurieren dazuzählt.
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